Satzung der Deutsch-Isländischen Gesellschaft e. V.

In der Fassung vom 7. April 1999. Eingetragen im Amtsgericht Köln, Reg.-Nr. 5293 am 3. Mai 2000.

Name, Sitz, Rechtsform und Zweck

§ 1

1. Der Verein führt den Namen „Deutsch-Isländische Gesellschaft e. V.“ Er hat seinen Sitz in Köln.

2. Die Gesellschaft ist ein nicht wirtschaftlicher Verein gemäß §§ 21 ff BGB. Sie verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der AO.

Zweck des Vereins ist die Pflege der kulturellen Beziehungen zwischen Island und Deutschland. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig – sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3. Das Geschäftsjahr läuft vom 1. Januar bis zum 31. Dezember.

§ 2

Die Aufgaben der Gesellschaft sind: Die Förderung und Wahrung gemeinsamer kultureller und wissenschaftlicher Belange zwischen Island und Deutschland und die Vertiefung der Beziehungen der Völker untereinander im Sinne einer Völkerverständigung.

§ 3

Zu diesem Zweck erstrebt der Verein die freundschaftliche Zusammenarbeit aller privaten und öffentlichen Kreise Islands und Deutschlands.

Mitgliedschaft

§ 4

1. Ordentliche Mitglieder des Vereins können neben Einzelpersonen auch Behörden, Körperschaften und öffentlich-rechtliche Anstalten sowie Vereine sein, die sich auf dem gleichen Gebiete betätigen wie in § 3.

2. Die fördernde Mitgliedschaft können Einzelpersonen, Behörden, Körperschaften und öffentlich-rechtliche Anstalten sowie Vereine erwerben.

3. Die Mitgliedschaft wird schriftlich beim Vorstand beantragt. Er entscheidet über die Aufnahme.

4. Personen, die sich um die Förderung der Gesellschaft besonders verdient gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.

§ 5

1. Die ordentliche Mitgliedschaft endet durch Austritt oder durch Ausschluß. Der Austritt ist nach vorausgegangener vierteljährlicher Kündigung zum Schluß des Geschäftsjahres möglich. Der Ausschluß kann erfolgen, wenn ein Mitglied den Aufgaben der Gesellschaft oder den Beschlüssen ihrer Organe zuwider handelt. Der Ausschluß erfolgt durch den Vorstand und ist dem Betroffenen ohne Angabe der Gründe schriftlich mitzuteilen.

2. Ein förderndes Mitglied kann jederzeit seinen Austritt mit sofortiger Wirkung erklären.

3. Bei Beendigung der ordentlichen Mitgliedschaft besteht kein Anspruch an das Vermögen der Gesellschaft.

Mittelbeschaffung und Verwendung

§ 6

1. Die Gesellschaft beschafft ihre Mittel durch Beiträge der Mitglieder, durch Veranstaltungen sowie durch Zuwendungen besonders interessierter Stellen, Unternehmungen und Personen.

2. Der Jahresbeitrag für Kooperationen beträgt mindestens 50,00 DM jährlich. Die ordentlichen Einzelmitglieder zahlen einen von der Mitgliederversammlung festzusetzenden Jahresbeitrag.

3. Fördernde Mitglieder bestimmen den von ihnen zu entrichtenden Beitrag nach eigenem Ermessen.

4. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Organe der Gesellschaft

§ 7

Die Organe der Gesellschaft sind

  • die Mitgliederversammlung
  • der Vorstand
  • das Präsidium.

§ 8

1. Zur Teilnahme an einer Mitgliederversammlung sind die ordentlichen Mitglieder der Gesellschaft berechtigt. Jedes ordentliche Mitglied (§ 4 Abs. 1) hat eine eigene Stimme. Mitglieder, die verhindert sind an der Mitgliederversammlung teilzunehmen, können ihr Stimmrecht durch Bevollmächtigung eines ordentlichen Mitgliedes ausüben.

2. Ordentliche Mitgliederversammlungen finden einmal im Jahre statt. Sie werden vom Vorsitzenden (§ 9 Abs. 1) oder im Verhinderungsfall von seinem Stellvertreter einberufen.

3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden vom Vorsitzenden oder im Verhinderungsfall von seinem Stellvertreter nach Bedarf einberufen, ferner innerhalb von 6 Wochen dann, wenn entweder der Vorstand oder mindestens ein Drittel der ordentlichen Mitglieder dies mit schriftlicher Begründung beantragt.

4. Der Vorstand setzt die Tagesordnung der Mitgliederversammlung fest. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorsitzenden schriftlich mittels Postsendung oder anderer Informationswege mindestens zwei Wochen vorher unter Angabe der Zeit, des Ortes sowie der Tagesordnung.

5. Die Niederschriften der Mitgliederversammlung werden vom geschäftsführenden Vorsitzenden und vom Schriftführer unterzeichnet.

6. Zur ausschließlichen Zuständigkeit der ordentlichen Mitgliederversammlung gehören

  • die Wahl des Vorstandes
  • die Entgegennahme des jährlichen Geschäfts- und Kassenberichtes des Vorstandes
  • die alljährliche Wahl von zwei Rechnungsprüfern
  • die Beratung und Beschlußfassung über den Haus-haltsplan, die Höhe der Mitgliederbeiträge und die Entlastung des Vorstandes
  • die Änderung der Satzung.

7. Für Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder und der abgegebenen Vollmachten erforderlich. Eine Mitgliederversammlung mit weniger als sieben anwesenden ordentlichen Mitgliedern ist nicht beschlußfähig.

8. Zu einem Beschluß, der eine Änderung der Satzung enthält, ist eine Mehrheit von ¾ der Stimmen aus anwesenden Mitgliedern und abgegebenen Vollmachten erforderlich.

§ 9

1. Der Vorstand besteht aus dem

  • geschäftsführenden Vorsitzenden
  • stellvertretenden geschäftsführenden Vorsitzenden
  • Schriftführer und
  • Kassenwart.

2. Die Wahl der Vorstandsmitglieder erfolgt durch die Mitgliederversammlung für drei Jahre; Wiederwahl ist zulässig.

3. Der Vorstand vertritt die Gesellschaft gemäß
§ 26 BGB; ihm obliegt die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

4. Im Bedarfsfall kann der Vorstand Mitglieder in den erweiterten Vorstand zur Wahrnehmung spezifischer Aufgaben berufen.

§ 10

Rechtsgeschäftliche Willenserklärungen, die die Gesellschaft verpflichten sollen, bedürfen der Mitzeichnung durch ein weiteres Vorstandsmitglied; sofern sie das Vermögen des Vereins betreffen, durch den Kassenführer.

§ 11

Die Mitgliederversammlung wählt ein Präsidium. Dem Präsidenten und den zum Präsidium gehörenden Präsidialmitgliedern obliegen die repräsentative Vertretung der Gesellschaft in der Öffentlichkeit.

Gewinne

§ 12

Etwaige Gewinne dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

Vergütungen

§ 13

Es darf keine Person durch Ausgaben oder Verwaltungsausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

Auflösung, Aufhebung

§ 14

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereins an eine gemeinnützige Einrichtung in Island in Übereinstimmung mit dem zuständigen Finanzamt.
Die Bücherei- und Archivbestände erhält das Institut für Nordische Philologie der Universität zu Köln.

§ 15

Die Auflösung der Gesellschaft kann nur in einer Mitgliederversammlung beschlossen werden, die ausdrücklich zu diesem Zweck einberufen wurde und in welcher die Hälfte der Mitglieder anwesend sein muß oder im Falle der Bevollmächtigung schriftlich ihre Zustimmung zur Auflösung gegeben hat. Solche Beschlüsse bedürfen einer ¾ - Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Ist in einer derartigen Mitgliederversammlung die Hälfte der Mitglieder nicht anwesend oder vertreten, so ist eine neue Mitgliederversammlung zu berufen, in der die ¾ - Mehrheit der anwesenden oder vertretenden Mitglieder entscheidet.

Inkrafttreten

§ 16

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.